Auf gute Nachbarschaft!

Ein Miteinander ist immer besser als ein Gegeneinander, das wissen wir alle. Wir wissen aber auch, dass es in einem Haus, in dem viele Menschen leben, manchmal zu Reibereien und Streitigkeiten kommen kann, wenn beispielsweise jemand zu laut ist, das Treppenhaus verdreckt oder vergisst den Müllcontainer zu schließen.

Wir sind alle nur Menschen und machen als solche ab und an Fehler. Aus diesem Grund möchten wir Sie bitten, mit uns in Kontakt zu treten, bevor ein Nachbarschaftsstreit vom Zaun bricht.

Hausordnung

Das Zusammenleben in einer Hausgemeinschaft erfordert gegenseitige Rücksichtnahme aller Hausbewohner. Um ein ungestörtes Zusammenleben aller Mieter zu gewährleisten, bitten wir Sie, sich Ihre Hausordnung sorgfältig durchzulesen und die dort aufgeführten Regeln zu beherzigen.

Bei eventuell auftretenden Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Vermeidung von Schimmelbildung

Richtig heizen und lüften

Nicht überheizen

Für Wohn- und Arbeitsräume gilt eine Raumtemperatur von 20 bis 21 °C als völlig ausreichend, im Schlafzimmer genügen 18 °C für einen angenehmen Schlaf. Zu hohe Temperaturen kosten nicht nur Energie und Geld, sondern sind überdies ungesund und steigern die Gefahr von Erkältungen. Bedenken Sie: Schon eine Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C senkt die Heizkosten um etwa sechs Prozent.

Räume individuell heizen

Dank Thermostatventilen an den Heizkörpern kann die Temperatur in den einzelnen Zimmern individuell geregelt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass die Türen unterschiedlich geheizter Räume geschlossen bleiben. Wird beispielsweise über die Wohnzimmerheizung durch eine relativ hohe Einstellung das Schlafzimmer mitgeheizt, kommt dies teurer, als die Heizung im Schlafzimmer zusätzlich ein wenig aufzudrehen.

Nur bei Bedarf heizen

Bei längerer Abwesenheit sollte die Heizung je nach Jahreszeit bzw. Außentemperatur entweder ganz ab- oder zumindest heruntergedreht werden (der Mieter ist nicht verpflichtet zu heizen, solange er dafür Sorge trägt, dass die Wohnung keinen Schaden nimmt). Neuere Thermostate haben auch eine Frostschutzposition. Wer tagsüber die Wohnung verlässt, sollte jedoch die Heizung nie ganz ausschalten. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen verbraucht mehr Energie als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur.

Regelmäßig lüften

Man sollte möglichst mehrmals am Tag, mindestens aber morgens und abends kurz und gründlich lüften. Dauerlüften bei gekipptem Fenster und aufgedrehter Heizung heizt nicht nur der Umwelt ein, sondern kostet auch ein kleines Vermögen. Da die Heizung mithilfe des Thermostatventils automatisch an die schwankenden Raumtemperaturen angepasst wird, beginnt sie auch bei niedriger Einstellung auf vollen Touren zu laufen, wenn ständig kalte Luft von draußen hereinströmt: Wärme, die überdies sofort wieder durch das geöffnete Fenster nach draußen entweicht. Übrigens: Räume mit Isolierglasfenstern müssen etwas öfter gelüftet werden, um Feuchtigkeitsschäden durch Kondenswasser zu vermeiden. Dies gilt auch, wenn regelmäßig Wäsche in der Wohnung getrocknet wird.

Rollläden und Vorhänge nachts schließen

Energie einsparen lässt sich auch, indem man Fensterläden und Jalousien bereits am frühen Abend schließt und die Vorhänge zuzieht.

Heizkörper nicht zustellen

Vor den Heizkörper gehören grundsätzlich keine Möbel, Verkleidungen oder Vorhänge. Wenn es sich aufgrund des Zuschnitts der Wohnung nicht vermeiden lässt, z.B. die Couch vor eine Heizung zu platzieren, sollte das Möbelstück aber mindestens 20 bis 30 Zentimeter davon aufgestellt werden. 

Heizkörper regelmäßig entlüften

Insbesondere bei älteren Zentralheizungsanlagen kommt es häufiger vor, dass sich Luft in den Leitungen sammelt. Die Folge: Das Heizwasser kann nicht mehr richtig zirkulieren und einige Heizrippen bleiben kalt. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig das Entlüftungsventil Ihrer Heizkörper. Dieses Ventil lässt sich mit einem Spezialschlüssel vorsichtig öffnen (Achtung: Küchentuch darunterhalten), um zu prüfen, ob Heizwasser herausläuft. Wenn nicht, muss das Ventil so lange geöffnet bleiben, bis die Luft vollständig entwichen ist und wieder Heizwasser austritt.

Richtig heizen und lüften (PDF)

Energie und Wasser sparen heißt Geld sparen

Das Thema Energiesparen wird seit einiger Zeit nicht nur in den Medien großgeschrieben. Wir alle merken es im täglichen Leben: Die Energiepreise steigen. Ob beim Tanken, Heizen, bei Strom, Gas oder Wasser – überall ziehen die Gebühren an. Deshalb sollte jeder von uns versuchen, in den eigenen vier Wänden Energie zu sparen. Nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern auch zum Wohle des eigenen Geldbeutels.

Im Folgenden haben wir für Sie ein paar einfache und nützliche Tipps zum Energie- und Wassersparen zusammengefasst:

Stopp- oder Spartaste in WC-Spülung

Eine Stopp- oder Spartaste im Spülkasten ihres WCs reduziert den Wasserverbrauch von acht bis neun Litern auf nur noch vier Liter pro Spülvorgang.

Duschen statt baden

Ein Vollbad verbraucht rund drei Mal so viel Wasser wie ein Duschbad.

Tropfende Wasserhähne reparieren

Ein tropfender Wasserhahn kann bis zu zwei Kubikmeter oder 2000 Liter Trinkwasser im Jahr vergeuden.

Wasserhahn nicht laufen lassen

Beim Vor-/Abwaschen des Geschirrs kann erheblich Wasser gespart werden, sofern nicht unter fließendem Wasser gespült wird.

Waschmaschine und Geschirrspüler komplett füllen

Waschmaschinen und Geschirrspüler bitte nicht mit Kleinmengen benutzen.

Alle Tipps in der Übersicht: Wasser sparen

Raumklima

Der Einbau moderner doppelt verglaster Fenster bietet den Vorteil höherer Wärme- und Geräuschdämmung und ermöglicht somit die Einsparung von Heizkosten. Dies geht jedoch zulasten eines automatischen Luftaustauschs, der bisher durch die bauartbedingte Undichtigkeit herkömmlicher Fenster sichergestellt war.

Ihre Mithilfe ist gefragt

Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig und ausreichend lüften, um auch weiterhin den notwendigen Luftaustausch zu gewährleisten.

Die Raumluft reichert sich im Laufe eines Tages mit Feuchtigkeit an (beim Kochen oder Baden entsteht Wasserdampf, durch die Atmung und während des Schlafs gibt der Körper Feuchtigkeit durch Schwitzen ab).

Diese in der Luft enthaltene Feuchtigkeit lagert sich aber an kalten Teilen der Räume ab, da kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann als warme Luft. Sie wird nun auf glatten Flächen (Kacheln, Fensterscheiben) als Schwitzwasser sichtbar und zieht, für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar, in die kühleren Wandflächen ein. Das dort entstehende Feuchtigkeitsklima begünstigt die Bildung von Schimmelpilzen.

Was ist zu tun?

  1. Sorgen Sie durch regelmäßiges Lüften dafür, dass die feuchte Raumluft durch trockene Außenluft ersetzt wird.
  2. Lüften Sie kurz und intensiv (sogenanntes Stoßlüften). Wenn Sie das Fenster bei geschlossener Tür weit öffnen, kann der Luftaustausch schnell erfolgen (fünf bis zehn Minuten). Die Wände kühlen nicht aus und der Vorteil der Wärmedämmung der modernen Fenster bleibt erhalten. Das Kippen der Fenster führt nur zu einem stärkeren Wärmeverlust und stellt den vollständigen Luftaustausch nicht sicher.
  3. Lüften Sie in Küche und Bad unmittelbar nach dem Kochen bzw. Duschen. So kann die entstandene starke Luftfeuchtigkeit sich nicht auf den Wänden niederschlagen.
  4. Halten Sie die Türen in Küche und Bad geschlossen, so können Sie verhindern, dass die feuchte Luft in andere Räume zieht.
  5. Sorgen Sie für eine ausreichende und gleichmäßige Beheizung der Räume. Wärmere Luft bindet mehr Feuchtigkeit und verhindert somit das Niederschlagen der Feuchtigkeit auf den Wandflächen. Die Heizung sollte während kurzer Abwesenheiten nicht gedrosselt werden, da das Aufheizen eines ausgekühlten Raumes teurer ist als das gleichmäßige Temperieren.
  6. Bekleben Sie die Wände nicht mit luftundurchlässigen Vinyl- oder Schaumtapeten. Für den Anstrich ist Latexfarbe nicht zu empfehlen, da sie die Aufnahme von Feuchtigkeit durch die Tapete verhindert.
  7. Große Möbelstücke sollten nach Möglichkeit nicht an Außenwände gestellt werden. Auf jeden Fall sollte ein Abstand von zehn Zentimetern eingehalten werden, um ausreichende Luftzirkulation zu ermöglichen. 

Wenn Sie diese einfachen Regeln beachten, können Sie den Vorteil Ihrer modernen Fenster ungetrübt genießen und müssen sich nicht über Schimmel ärgern. Sie sichern so ein gesundes Raumklima und ersparen sich und uns Verdruss und Kosten.

Mülltrennung leicht gemacht

Menschen, die ihren Müll trennen, werden teilweise leider immer noch belächelt. Es ist aber auch nicht unbedingt leicht zu entscheiden, in welche der vielen Tonnen der Müll denn nun entsorgt werden soll. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie ihren Müll richtig trennen und somit zum Erhalt der kostbaren Rohstoffe dieser Erde beitragen können. Nicht zu vergessen, dass Sie dadurch auch erheblich Ihren Geldbeutel schonen können, denn die Entsorgung von Restmüll ist grundsätzlich am teuersten.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht, welcher Müll wie zu entsorgen ist.

Mülltrennung PDF

Erlauben Sie uns abschließend noch einen Hinweis in eigener Sache:
Leider gestaltet sich der Umgang mit den Müllplätzen und Wertstoffcontainern in unseren Wohnanlagen nicht immer so verantwortungsbewusst, wie wir es uns wünschen, was dann zulasten von Mitbewohnern, des Erscheinungsbilds des Wohnbereichs und nicht zuletzt der Abfallgebühren geht.

Bitte lassen Sie Gegenstände, die nicht in den Container passen, nicht an Ort und Stelle liegen. Die Containerstandorte sind keine Mülldeponien.

Um die Sicherheit für ihre Mieter zu erhöhen, führen unsere Mitarbeiter Begehungen der Wohnanlagen durch. Dies findet in unregelmäßigen Abständen und auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten, etwa am Wochenende, statt.

Zur Gewährleistung dieses Schutzes auch zur Nachtzeit bedient sich die Vitus-Gruppe in Einzelfällen auch der Unterstützung eines professionellen Sicherheitsdienstes.

Und schon mit geringem Aufwand können auch Sie selbst vorbeugen und sich und Ihr Eigentum schützen.

Installieren Sie Schutzvorrichtungen

Bereits mit relativ einfachen und preiswerten technischen Mitteln wie z. B.
Bewegungsmeldern oder Alarmanlagen können Sie Einbrechern das Leben schwer machen. Solche Schutzmaßnahmen haben zur Folge, dass ein Drittel aller Einbrüche bereits im Versuchsstadium scheitern. Nicht unerheblich ist auch der sichtbare Abschreckungseffekt solcher Einrichtungen.

Seien Sie achtsam

Verschließen Sie auch bei kurzem Verlassen Ihrer Wohnung immer Eingangstür und Fenster. Achten Sie darauf, Haus- und Kellertüren geschlossen zu halten. Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, lassen Sie z. B. ein Licht brennen. Lassen Sie keine Unbekannten ins Haus oder gar in Ihre Wohnung. Lässt sich dies nicht vermeiden, verlangen Sie einen Ausweis oder bitten Sie einen Nachbarn hinzu.

Wachsame Nachbarn

Sehr gute Erfahrungen haben viele Mitbürger schon mit dem Konzept “Wachsame Nachbarn” gesammelt. Hierbei verabreden Hausgemeinschaften gegenseitigen Schutz durch besonders aufmerksames Verhalten. Auf Wunsch bieten wir Ihnen an, zum Hinweis auf solche verantwortungsbewussten Nachbarschaften entsprechende Warnaufkleber anzubringen. Dort, wo sich Bewohner größerer Anlagen zusammenschließen, besteht zudem die Möglichkeit, Warnschilder an den Zuwegen aufzustellen.

Sicherheits Brochüre

Checkliste für einen schönen Urlaub

Kennen Sie das: Sie kommen aus dem Urlaub zurück und die halbe Wohnung steht unter Wasser, weil Sie vergessen haben, das Fenster richtig zu schließen. Da ist nicht nur der Teppich hin, sondern auch die Erholung. Damit Ihnen das nicht passiert und Sie entspannt in Ihren Urlaub starten können, haben wir für Sie eine kurze Checkliste mit hilfreichen Tipps zusammengestellt.

  • Regelung der Treppenhausreinigung / Winterdienst 
  • Fenster fest verschließen 
  • Müll entsorgen 
  • Wasser abstellen 
  • Stromgeräte abstellen und Stecker ziehen 
  • Sicherungen ausschalten, außer Kühlschrank 
  • Lebensmittel im Kühlschrank deponieren 
  • Wohnungstür abschließen 
  • Heizung in den Wintermonaten nicht abstellen, mindestens auf Frostschutz 
  • Zeitungen abbestellen 
  • Übergabe der Schlüssel und der Telefonnummer an eine Kontaktperson 
  • Blumen gießen 
  • Ggf. Postnachsendeauftrag
  • Briefkasten leeren

Wohngeld – der Mietzuschuss vom Staat

Haben Sie sich schon einmal ausgerechnet, ob Sie eventuell Anspruch auf Wohngeld haben? Der Mietzuschuss vom Staat wurde vor über 40 Jahren eingeführt, um Bürger zu unterstützen, die sich aufgrund ihres geringen monatlichen Einkommens keine familiengerechte Wohnung leisten können. Mit der Wohngeldreform vom 1. Januar 2009 wurden die staatlichen Leistungen noch einmal deutlich verbessert.

Ob und wie viel Wohngeld Ihnen gesetzlich zusteht, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab:

  1. der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
  2. der Höhe Ihres Gesamteinkommens
  3. der Höhe der zuschussfähigen Miete

Ausführliche Informationen zum Wohngeld und der genauen Berechnung sowie einen Antrag auf Wohngeld als Download finden Sie hier.


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