Mieterfest in ehemaligen Britenhäusern
Mit aufblasbaren Plastikschwertern kämpfen Kinder um eine Hüpfburg, während ihre Eltern ein paar Meter weiter plaudern – oder am Grill auf die Wurst warten. Das Mieterfest an der Schlesischen Straße bot Unterhaltung für die ganze Familie. Letztlich kommt es auf die Menschen an – und was sie aus ihrer Umgebung machen. Susanne Meyer-Barlag von der Wohnungsverwaltungsgesellschaft Petersson hat das Mieterfest mit initiiert und sieht das ähnlich: Die Gemeinschaft unter den Bewohnern sei teilweise noch im Entstehungsprozess. Die ersten der jetzigen Mieter seien erst nach dem Abzug der Briten in den Wohnpark eingezogen. Aktionen wie das Mieterfest seien gute Gelegenheiten, um ein Miteinander auch mit neuen Nachbarn zu fördern. Seit gerade einmal 14 Tagen lebt Daniel Pfändner in einem der Häuser an der Schlesischen Straße. Das Mieterfest begrüßt er als gute Gelegenheit, um sein neues Umfeld kennenzulernen, und berichtet erfreut, in seiner neuen Nachbarschaft bereits einen alten Bekannten wiedergetroffen zu haben. Seine Stimme wird dabei immer wieder vom Lärm der Kinder übertönt, als wollten sie noch einmal unterstreichen: Das Leben kann überall bunt sein.



